Willkommen beim Vermessungsbüro

Dipl.-Ing. Andreas Steinlage | Dipl.-Ing. Torsten Faulenbach
Öffentl. best. Vermessungsingenieure

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Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur als Berater und Koordinator

Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur (ÖbVI) ist befugt, hoheitliche Vermessungen wie Grundstücksteilungen, amtliche Grenzanzeigen und Gebäudeeinmessungen durchzuführen und amtliche Lagepläne anzufertigen.

Aufgrund der vielfältigen Unterstützung, die ein ÖbVI für das Bauvorhaben leistet, empfiehlt es sich, diesen bereits sehr frühzeitig zu beteiligen. Er wird in der Regel hier gebraucht:

Beim Grunderwerb:

Besteht das Baugrundstück aus einer Teilfläche eines größeren Grundstücks, sind in der Regel eine Teilungsvermessung und die Fertigung eines Lageplans zum Teilungsantrag zur Erwirkung der Teilungsgenehmigung erforderlich. Dieser Lageplan kann auch als Grundlage für den Kaufvertrag Verwendung finden. dieser Plan enthält bereits wesentliche Bestandteile des Lageplans zum Bauantrag, der daraus weiter entwickelt und dem Bauherren und dem Architekten als Planungs- und Antragsgrundlage verfügbar gemacht wird.

Beim Baugesuch:

Der Lageplan zum Bauantrag enthält den rechtmäßigen Katasterbestand, Planungsrecht, die planungsrelevante Topografie (also Häuser, Wege, Straßen, Bäume usw.) in einem möglichst großen Maßstab dargestellt. (Lageplanrohling) Dieser Lageplanrohling bringt dem Architekten das Grundstück mit all seinen Eigenschaften ins Atelier. Für die Planung des Bauvorhabens zeichnet der Architekt verantwortlich, der sich mit Ihnen über Ihre Wünsche abstimmt. Sind die Bauzeichnungen fertig, empfiehlt es sich, dass der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur das Bauvorhaben in den Lageplan einträgt. Abstandflächen und Freiflächen (Maß der baulichen Nutzung) werden berechnet und überprüft. Mit diesem Plan reicht der Architekt die Bauantragsunterlagen der Baugenehmigungsbehörde ein.

Bei der Bauerrichtung:

Nach Erhalt der Baugenehmigung, im Zuge der Bauerrichtung steckt der ÖbVI – falls erforderlich – die Baugrube in der Örtlichkeit ab und gibt eine Höhenmarke an. (Grobabsteckung) So wird überschüssiger, kostspieliger Erdaushub vermieden.

Ist die Baugrube ausgehoben, werden die Gebäudeaußenkanten und benötigte Achsen in der Baugrube auf ein Schnurgerüst übertragen, das der bauerrichtende Unternehmer zum Baubeginn benötigt.

Bei der Gebäudeeinmessung:

Einige Baugenehmigungsbehörden verlangen eine Bescheinigung, dass das Bauwerk nach Lage, Höhe und Abmessungen der Baugenehmigung entspricht. Hier prüft der ÖbVI die erforderlichen Sachverhalte und bescheinigt diese urkundlich (Sockelabnahme).

Nach Fertigstellung des Bauvorhabens verlangt das Vermessungs- und Katastergesetz die Einmessung des Gebäudes zur Eintragung in das Liegenschaftskataster. Hier ist der ÖbVI der richtige Ansprechpartner. In der Regel lässt sich im Zuge der Gebäudeeinmessung die Grundstücksgrenze zur abschließenden Einfriedung anzeigen.

Es lohnt sich frühzeitig den ÖbVI heranzuziehen.

Über die im Einzelfall sinnvollen und erforderlichen Maßnahmen berät Sie der ÖbVI umfassend und gerne.